Halbierungs-Initiative gefährdet Freiheit und Inklusion

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Dem Regionalkomitee Zentralschweiz beitreten

Mit der Halbierung der SRG ist die dezentrale Struktur gefährdet – auch das Regionalstudio in Luzern, das die sechs Zentralschweizer Kantone abdeckt, stünde auf dem Spiel. Dieses Risiko können und wollen wir nicht eingehen.

Folgende Zentralschweizer Organisationen empfehlen ein NEIN zur Initiative (Liste wird laufend ergänzt):

Wir verstärken die Medienmitteilung von Inclusion Handicap zur Nein-Parole. Mit der Halbierungsinitiative, über die das Volk am 8. März 2026 abstimmt, ist nicht nur die Barrierefreiheit zu Informationen von Menschen mit Behinderungen betroffen sondern auch «Freiheit».

Die SRG ist von grösster Bedeutung für eine unabhängige Berichterstattung und ist wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz.

In unsicheren Zeiten braucht es verlässliche Informationen, denen wir vertrauen können.

Alle 4 Sprachkanäle und Swissinfo stellen sicher, dass wir in allen Landesteilen Zugang zu unabhängiger und fundierter Berichterstattung haben.

Die Halbierungsinitiative ist keine harmlose Sparmassnahme, sondern bedroht diesen Service public und schwächt unser Land und letztlich unsere Freiheit.

Wir wollen keine Berlusconi Verhältnisse!

Dank der Mittel aus dem SRG-Topf lassen sich teure Dokumentationen oder journalistisch-investigative Sendungen von hohem Niveau wie «Echo der Zeit» oder unabhängige Korrespondentenstellen in den USA finanzieren.

Das barrierefreie Angebot darf auf keinen Fall gekürzt werden!

Besonders Menschen mit Behinderungen würden viel verlieren:

Inhalte in Schweizer Gebärdensprachen, Sendungen mit Untertiteln oder Audiodeskription: Das umfangreiche barrierefreie Angebot der SRG ist essenziell für den gleichberechtigten Zugang von Menschen mit Gehörlosigkeit, Hör- oder Sehbehinderungen.

«Ein Fernsehen ohne Barrierefreiheit schliesst tausende Menschen mit Behinderungen vom TV-Angebot aus und verletzt die Rechte von Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen», sagt Verena Kuonen, Co-Präsidentin von Inclusion Handicap.

Keine Untergrabung von Inklusion geduldet

Dazu gehört der Einbezug und die Perspektive von Minderheiten, aber auch die Abbildung von Diversität und Inklusion als Teil der gesellschaftlichen Vielfalt.

Das Schweizer Radio und Fernsehen berichtet objektiv und unabhängig, auch über Themen der Inklusion. Dabei geht es nicht nur um Behindertenpolitik – gerade die Berichterstattung zu den Paralympics oder anderen Sportanlässen stärkt zum Beispiel das öffentliche Bewusstsein für die Inklusion.

Zudem spricht das heutige Angebot auch viele Personen an, die sich aufgrund einer Leseschwäche nicht ausreichend in der Presse informieren können.

Mit der Halbierungsinitiative wird der Zugang zu Informationen stark eingeschränkt werden und es droht eine weitere Diskriminierung. Deshalb sagen wir zur Halbierungs-Initiative am 8. März 2026 entschieden NEIN.

Regionalkomitee Zentralschweiz

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Dem Regionalkomitee Zentralschweiz beitreten

Mit der Halbierung der SRG ist die dezentrale Struktur gefährdet – auch das Regionalstudio in Luzern, das die sechs Zentralschweizer Kantone abdeckt, stünde auf dem Spiel. Dieses Risiko können und wollen wir nicht eingehen.

Folgende Zentralschweizer Organisationen empfehlen ein NEIN zur Initiative (Liste wird laufend ergänzt):